Darreichungsform

Op’cover ist eine sterile und apyrogene Einmaldosis mit 2,2% HPMC zum Schutz der Hornhaut bei Untersuchungen sowie verschiedenen ophthalmologischen oder allgemeinen Operationen.
Ein Tropfen auf die Hornhaut schützt das Auge vor Austrocknung und vermeidet Reibungen aufgrund des fehlenden Tränenfilms in Anästhesiephasen.

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Verbessert Untersuchungen mit Diagnoseglas

Durch die Verwendung von Op’cover entsteht ein Schutzfilm zwischen Hornhaut und Untersuchungslinse, wodurch die Auflösung der Intraokularbilder verbessert und die Befeuchtung der Hornhaut aufrechterhalten wird.
Op’Cover ist steril und ohne Konservierungsstoffe, um die Toleranz zu verbessern und Nebenwirkungen zu vermeiden.

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Verbessert die ophthalmologischen Operationsverfahren

Bei Verwendung von Op’cover kann der Arzt auf die Operation konzentriert bleiben und muss die Brennweite nicht verändern, um die Hornhaut befeuchten zu können oder vom Assistenten befeuchten zu lassen.

Op’cover verbessert die Sichtbarkeit der Intraokular-Strukturen dank seines Lupeneffekts.
Die Hornhaut bleibt während der gesamten Operation klar, wohingegen sich die Hornhautränder bei Verwendung einer Salzlösung zur Befeuchtung allmählich eintrüben.

Schützt die Hornhaut in Anästhesiephasen

Während der Anästhesie führen die verringerte Tränenproduktion, ein reduzierter lysosomaler Schutz und das Ausbleiben des Bell-Phänomens kombiniert mit der teilweisen Schließung des Augenlids zur raschen Dehydrierung der Hornhaut und damit zur Gefahr von Reibungen im Hornhautepithel.
Op’cover ersetzt den Tränenfilm bei ophthalmologischen oder allgemeinen Operationen unter Narkose, wodurch Dehydrierung, Reibungen oder Punktionen der Hornhaut vermieden werden.

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Hinweise

Medizinisches Hilfsmittel zur vorübergehenden Aufbringung eines Schutzfilms auf die Augenoberfläche bei augenärztlichen Untersuchungen mit Kontaktlinse bzw. bei chirurgischen Eingriffen (ophtalmisch bzw. nicht ophtalmisch). Das Hilfsmittel ermöglicht den Schutz der Augenoberfläche vor Dehydrierung bzw. vor Reizung bei gleichzeitiger Beibehaltung der optischen Klarheit der Hornhaut.

Auch für die Gewährleistung der Gleitfähigkeit von IOL-Injektionskartuschen verwendbar.

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Gebrauchsanweisungen

hpmc-hypromellose-opcoverLetzte Überarbeitung: 14. Oktober 2016
Bezeichnung: Op’Cover®

Hinweise:

Medizinisches Hilfsmittel zur vorübergehenden Aufbringung eines Schutzfilms auf die Augenoberfläche bei augenärztlichen Untersuchungen mit Kontaktlinse bzw. bei chirurgischen Eingriffen (ophtalmisch bzw. nicht ophtalmisch). Das Hilfsmittel ermöglicht den Schutz der Augenoberfläche vor Dehydrierung bzw. vor Reizung bei gleichzeitiger Beibehaltung der optischen Klarheit der Hornhaut.

 

Zweitindikation:

Schmiermittel zur Anwendung mit einer Injektionskartusche für Intraokularlinsen. Der Beipackzettel der Injektionskartusche ist unbedingt zu lesen.

 

Präsentation:

Enthält 10 Einmalanwendungen mit 2 ml steriler, isotonischer, viskoser, transparenter Lösung ohne Konservierungsmittel. Die einzelnen Siegelbeutel garantieren die äußere Sterilität der Einzeldosen.

 

Zusammensetzung:

2,2 % Hypromellose in einem Phosphatpuffer.

Art der Anwendung:

Das Hilfsmittel darf ausschließlich von zugelassenem medizinischem Fachpersonal verwendet werden. Nehmen Sie einen Beutel aus dem Schutzbeutel und verschließen Sie Letzteren wieder sorgfältig. Öffnen Sie den Beutel und platzieren Sie die Einzeldosis auf dem sterilen Bereich. Öffnen Sie die Einzeldosis unter sterilen Bedingungen und lassen Sie die viskose Lösung zum offenen Ende hin ausfließen. Üben Sie vorsichtig Druck aus, um einen ausreichend großen Tropfen Lösung aufzubringen. Wiederholen Sie gegebenenfalls die Anwendung. Platzieren Sie die geöffnete Einzeldosis wieder auf dem sterilen Bereich. Entfernen Sie die viskose Lösung durch gründliches Spülen mithilfe einer sterilen Kochsalzlösung.

Gegenanzeigen:

Nicht bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe anwenden. Nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden. Nicht verwenden, wenn ein Verpackungsbestandteil bzw. die Einzeldosis beschädigt oder die Lösung undurchsichtig ist. Nach dem Öffnen des Beutels bzw. bei einer angebrochenen Einzeldosis ist der Erhalt der Sterilität des Hilfsmittels nicht mehr gewährleistet. Um jeglicher Verunreinigung vorzubeugen, darf das Hilfsmittel nicht wiederverwendet, aufbewahrt oder erneut sterilisiert werden.

Wechselwirkungen:

Die gleichzeitige Verwendung von Augenmitteln in Verbindung mit dem Hilfsmittel kann die Wirksamkeit des Hilfsmittels verändern.

Warnhinweise:

Hilfsmittel zum einmaligen Gebrauch. Entfernen Sie vor dem Gebrauch des Hilfsmittels die Kontaktlinsen. Um jeglicher Verunreinigung vorzubeugen, darf das Ansatzstück nicht direkt berührt werden. Um jeglicher Verletzung des Epitelgewebes vorzubeugen, darf die Hornhaut nicht mit der Einzeldosis in Berührung kommen. Im Falle einer Reizung des Auges bzw. bei Augenstechen spülen Sie das Auge gründlich mit einer sterilen Kochsalzlösung aus.

Abfallentsorgung:

Keine Beschränkung.

Lagerung:

Bei Raumtemperatur (15 bis 25 °C) in der Originalverpackung.

Art der Sterilisation:

Autoklavierung.

 

EC-Kennzeichnung: 2016-08